Optimieren von Webseiten

TAKO // WISSENSWERTES

Im Zeitalter, in dem Gigabit-Internetanschlüsse, CPUs mit mehreren Gigahertz und auch Arbeitspeicher in zweistelligen Gigabyte-Bereichen nicht unüblich sind, machen doch ein paar Kilobytes mehr oder weniger auf einer Website nichts aus?

Das klingt natürlich plausibel, entspricht aber leider nicht der Realität. Oftmals werden beim Surfen unnötig viele Daten übertragen. Im besten Fall dauert es dadurch einfach etwas länger, die Seite zu laden. In der Regel werden dadurch aber beim Betrachten unnötig viele Ressourcen verbraucht, was das gesamte Surf-Erlebnis deutlich verschlechtert.

Grundlagen beim Optimieren von Webseiten

Die Optimierung einer Website beginnt bereits beim erstellen des „Rohbaus.” Es ist viel einfacher, Funktionen und Elemente bei Bedarf hinzuzufügen, als im Nachhinein die Sachen herauszusuchen und zu löschen, die man nicht benötigt.

Leider ist aber die Versuchung oft groß, diesen Schritt zu überspringen. Man kopiert schnell die Sachen aus unterschiedlichen Quellen zusammen, von denen man denkt, dass sie auf der Website später nützlich sein könnten. Und am Ende schaut man, was man tatsächlich verwendet hat (wenn überhaupt.)

Um diesen Schritt durchzuführen, empfehlen wir daher einen genauen Plan. Überlegen Sie genau, welche Funktionen die neue Website haben soll. Wenn Sie Code aus anderen Quellen nutzen wollen, importieren Sie dann nur die für diese Funktionen benötigte Teile.

Wenn später neue Funktionen hinzugefügt werden sollen, können Sie die noch immer tun. Aber auch hier gilt - nur das importieren, was auch wirklich (neu) benötigt wird!

Optimierung von einzelnen Ressourcen

Jede einzelne Seite einer Website besteht nicht nur aus einer Datei. Zur endgültigen Darstellung müssen viele einzelnen Dateien aus dem Netz geladen werden. Jeder einzelne dieser Dateien muss zunächst beim Webserver angefragt und dann heruntergeladen werden. Also gibt es hier zum Beispiel Möglichkeiten, sowohl die Anzahl der Dateien zu optimieren, als auch deren jeweiligen Größen.

Es gibt Dateitypen (wie Javascript oder CSS Dateien) für die relativ unkompliziert mehrere Dateien in einer zusammengefasst werden können. Somit können zum Beispiel die Anzahl der Zugriffe auf den Server reduziert werden.

Bild Dateien können oft stärker komprimiert werden ohne sichtbare Qualitätsverluste im Browser. Außerdem werden je nach Darstellungsgröße im Browser oft nicht die vollen Auflösung der Bilder benötigt. Deshalb sollte man hier für mehrere Versionen der Bilder anbieten, so dass sich der Browser jeweils die Version herunterladen kann, die für seine Darstellung optimiert ist.

Optimierung von ausgeführtem Code

Mit Hilfe von JavaScript lässt sich Code programmieren, der dann im Browser-Kontext ausgeführt wird. Dadurch kann die Website um nützliche Funktion verbessert werden.

Leider wird JavaScript oft nicht optimal im Browser eingesetzt. Zum Beispiel werden Funktion eingebaut, die der Browser bereits eingebaut hat. Auch werden oft Bibliotheken geladen, die viele unnötige Funktion mitbringen, und somit den Browser ausbremsen.

Auch hier gilt: Weniger ist mehr!

Wir setzen zum Beispiel auf dieser Seite JavaScript ein, um das Kontaktformular für das Mailprogramm zu befüllen. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.